Kolkata Calling

Kolkata Calling
Porträt einer Stadt

Die unfassbare Intensität des Absurden in Bilder zu verpacken— diese Stadt ein wenig von sich selbst erzählen zu lassen—vermittelt eine Ahnung, was es bedeuten mag, in ihr zu leben.

Kalkutta, eine Stadt des Totalen: in jeder denkbaren Hinsicht extrem.
Die Unzählbarkeit der Einwohner vereitelt jede Stadtplanung. So werden viele zu Einzelkämpfern im „Struggle for Existence“. Obwohl sie dem Betrachter einsam erscheinen – oft verloren – hindert sie das nicht am Lachen.
Ihre Hingabe an das Leben (und Sterben) scheint absolut.

Die Umstände erzwingen es im täglichen Kampf kreativ zu sein.

Man schläft, wo einem nach Schlafen ist;
man lacht, wenn einem nach Lachen ist;
man träumt an Ort und Stelle im Hier und Jetzt.

Auch der Betrachter sieht sich bewegt, die Dinge anzunehmen, wie sie nun mal sind. Der pure Überlebenskampf dominiert die Stimmung, lässt einen nachdenklich zurück und alles was einmal war, relativieren. Plötzlich landet man beim Wesentlichen.

Kolkata Calling
A city portrait

Trying to catch the incredible intensity of the absurd in images – trying to let the city speak for itself – gives an idea, what it might be like to live in it.

Kolkata, a city of extrems – in every possible sense. The inumerableness of the city’s inhabitants prevents any city planing. Therefore many become lone fighters in the „struggle for existance“. Allthough they appear lonely – often lost – it does not prevent them from smiling. Their commitment to life (and death) seems utterly.

The circumstances demand creativity in the daily battle.

One sleeps, wherever one feels like sleeping.
One laughs, whenever one feels like laughing.
One dreams on the spot here and now.

As a spectator one feels animated to take everything as it comes. The pure struggle of existance dominates the city’s vibe. It leaves a thoughtful observer behind, putting everything experienced into perspective. Suddenly one is confronted with the bair essentials.